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Buernlist för Biomest

Originaltitel: Bauernlist für Biomist

Bauernschwank von Klaus Ziegler. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Das Landleben könnte so schön sein, wenn es auch etwas einbringen würde. Der Jungbauer Jens hätte ja Pläne, aber sein Vater lehnt dies strikt ab. Also verwahrlost der Hof immer mehr. Da kommt ein überraschender Brief von Cousin Siegfried mit einem verlockenden Geldsegen, um den Hof zu retten.

Diese schönen Aussichten motivieren Jens erneut – aber auch Sofie Gruber. Sie möchte nämlich ihre Tochter Anna auf dem nun perspektivisch lukrativen Hof unterbringen. Aber diesem Vorhaben kommt Birte Propper ins Gehege. Sie ist eine Sommerfrischlerin, die bei den beiden Bauern ganz andere Dinge erweckt.

So hofft nun jeder auf sein Glück und das Geld von Siegfried. Der hat zwar das Geld aber leider auch Bedingungen an dieses geknüpft. Und um zu überprüfen, ob die erfüllt sind, kommt er zu Besuch. Jetzt ist Bauernlist gefragt. Um „Siggi“ aber seine gewünschte Bauernhofidylle vorzugaukeln, müssen alle zusammenhalten. Weil aber jeder auch weiterhin sein eigenes Ziel verfolgt, schaffen die Landsleute heftige Verwirrung auf dem Hof.

Nun wird aus den geordneten Verhältnissen ein ordentlicher Hühnerstall. Ist der Hof noch zu retten?

Personen

Paul Erding
der Altbauer

Jens Erding
Jungbauer

Guste
Magd bei Bauer Erding

Sofie Gruber
Frau aus dem Dorf

Anna Gruber
ihre Tochter

Siegfried „Siggi“ Krause
Pauls Cousin

Birte Propper
Urlauberin und Lehrerin aus der Stadt

Bühnenbild

Bühnenbild des in die Jahre gekommenen Hofes der Familie Erding.

Linke Seitenwand:
Der Stall mit einer Stalltür, die sich oben und unten getrennt öffnen lässt. Am Stall angrenzend, zur Bühnentiefe hin, das „Häuschen mit Herz“ mit einer schmalen Tür. Daneben ein Misthaufen.

Rechte Seitenwand:
Die Scheune mit Tür.

Rückwand:
Das kleine Bauernhaus mit einer Tür, einem Fenster und einem Briefkasten rechts an der Hauswand. Vor dem Fenster eine Bank, alter Holztisch, zwei alte Holzstühle.
Rechts neben dem Haus beginnt der Weg zum Dorf.
Links neben dem Haus geht es in den Garten, auf das Feld und um die Ecke zum Fremdenzimmer.

Requisiten:
An den Wänden von Stall und Scheune hängen Holzschuhe, Besen, Rechen … Aber nicht – wie heute beliebt – zur Zierde, sondern als Arbeitsgeräte. Schnapsgläser und eine Schnapsflasche, Essgeschirr.

Anmerkung des Autors:
Im Stück taucht immer wieder der Satz „ Ik müss mal mit di snacken“ auf. Im Verlauf des Stücks steigert sich dieser „Ritual-Satz“ zunehmend, so dass alle Beteiligten mehr und mehr davon genervt sind.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:4w 3m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 90 Min. Erschienen bei:Theaterverlag Karl Mahnke,Große Str. 108, Postfach 1507, 27265 Verden / Aller Link zum Verlag:www.mahnke-verlag.de E-Mail:info@mahnke-verlag.de