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Een plietschen Cousin

Originaltitel: Der Verdrussvetter

Komödie von Klaus Kern. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Anton Brunner haust mit seinem Hausknecht Leo(pold), den er als „lebendes Inventar“ von seinem Vater geerbt hat, mehr schlecht als recht in einer „Männer-WG“, und beide schwelgen eigentlich nur in vergangenen Zeiten. Die einzige Abwechslung ist der obligatorische Besuch der Dorfhelferin Hanna.

Sie versorgt die beiden mit dem Nötigsten und möchte nebenbei dem frauenlosen Zustand auf dem Hof abhelfen, indem sie Anton unter allen Umständen unter die Haube bringen will. Ansonsten vergehen die Tage nach gleichem Muster, wenn Leopold nicht wäre, der es faustdick hinter den Ohren hat.

Dieser hat nämlich seiner Cousine Dora, die er wegen ihrer herrischen Art nicht leiden kann, einmal vorgeschwindelt, dass er sich durch erspartes Geld den heruntergekommenen Hof des Anton Brunner gekauft hätte. Das wäre jetzt auch nicht so schlimm, aber Antons Freund und Doras unmittelbarer Nachbar, der den Schwindel mitgetragen hat, hat ihr in einer bierseligen Stunde erzählt, dass der Leopold sehr krank wäre.

Dieser „Umstand“ ruft die geldgierige Verwandtschaft auf den Plan. Mit Kind und Kegel setzt sie Dora in Bewegung, um dem „Sterbenskranken“ beizustehen – mit anderen Worten: Sie will ihn beerben. Wird es dem Männer-Duo gelingen, sie wieder loszuwerden, zumal sich auf dem Hof eine attraktive Sommerfrischlerin eingefunden hat?

Personen

Anton Brunner
Bauer vom Rüschenhof (Mitte 40)

Leo(pold)
Knecht, verschmitzt, hat es faustdick hinter den Ohren (ca. 60)

Fred
Automechaniker (Mitte 20)

Hanna
Dorfhelferin, fesch (ca. 40)

Eva Huber
Sommergast (Anfang 20)

Dora Dummer
Großbäuerin, sehr resolut (Anfang 50)

Gustav
ihr Ehemann, gutmütig  (Mitte 50)

Maria
beider Tochter, schüchtern  (Anfang 20)

Agnes
heiratslustige Witwe, sehr fesch  (Anfang 40)

Bühnenbild

Ort und Zeit der Handlung ist irgendwann im Sommer in der Wohnstube des Rüschenhofs. Die Bühne zeigt eine etwas vernachlässigte, aber nicht heruntergekommene Wohnstube.

Ein Tisch mit mehreren Stühlen. In der Ecke ein Lehnstuhl oder Ähnliches, eine Kommode, einen Küchenherd.

Ein Haupteingang führt ins Freie, ein Nebeneingang in die Vorratskammer, der auch als Hinterausgang benutzt werden kann. Ein Treppenaufgang führt in die oberen Zimmer. Fenster nach Belieben.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:5w 4m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 90 Min. Erschienen bei:Plausus Theaterverlag, Kasernenstr. 56, 53111 Bonn Online bestellen:www.plausus.de E-Mail:info@plausus.de