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BanditenBagaasch

Originaltitel: BanditnBagasch

Ländliche Komödie von Ralph Wallner. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

In ihrer düsteren Waldschänke „Zum hängenden Hansi“ rauben der schräge Wirt Hallimasch und seine Banditenfamilie mit größtem Vergnügen ihre Gäste aus. Immer mithilfe eines Schlaftrunkes, den ihre Nachbarin aus giftigen Pilzen braut. Das war auch der Plan beim großkotzigen, wenn auch feschen Gauner Rupp von Reizker und seinem flinken Gehilfen Pfiff. Aber den Wirtsleuten unterläuft ein Missgeschick. Der arrogante Gast ist plötzlich… hoppala… tot.

Dann taucht auch noch der Verbrecher Slitzer-Fiete mit seiner dusseligen Rotlichtmadam auf, der mit dem Toten noch eine Rechnung offen hat. Aber wer ist der andere Kerl, der überraschend in der Schänke erscheint? Und warum sieht der fast so runtergerissen aus wie die Leiche im Schuppen? Bloß nicht noch ein Bandit!

Inhaltsangabe für Programmhefte:
In ihrer Waldschänke rauben Hallimasch und seine Banditenfamilie mit größtem Vergnügen ihre Gäste aus. Immer mithilfe eines Schlaftrunkes. Das war auch der Plan beim Gauner Rupp von Reizker und seinem Gehilfen. Aber den Wirtsleuten unterläuft ein Missgeschick. Da taucht auch noch Slitzer-Fiete mit seiner Rotlichtmadam auf, der mit Rupp noch eine Rechnung offen hat. Aber wer ist der andere Kerl, der ebenso überraschend in der Schänke erscheint? Bloß nicht noch ein Bandit!

Personen und Einsätze

Hallimasch
Spelunkenwirt und Bandit aus Leidenschaft (151 Einsätze)

Piepen-Paula
dessen Frau, resolut, rauchend, kriminell (127 Einsätze)

Lia - Parasolia
deren selbstbewusste, eigensinnige Tochter (186 Einsätze)

Rupp van Reizker
skrupelloser, arroganter Typ (137 Einsätze)

Laurenz van Reizker
dessen anständiger, sympathischer Zwilling (125 Einsätze)
(Doppelrolle Rupp und Laurenz)

Pfiff - Karl Pfifferling
Rupps Handlanger, lustig und gewitzt (140 Einsätze)

Wilma Morchelmeier
Nachbarin mit skandinavischem Spleen (116 Einsätze)

Slitzer-Fiete
Halunkenchef, grob und großspurig (81 Einsätze)

Drinkgeld-Resi
dusselige, schrille „Gesellschafterin“ (81 Einsätze)

Frau
Statistenrolle - bewusstlose Frau, die Anfang 1. Akt und Ende 3. Akt zu sehen ist, kann von der Darstellerin Trinkgeld-Resi verkörpert werden.

Vorschlag für Programmhefte, um die Doppelrolle nicht zu verraten

Hallimasch
leidenschaftlicher Banditenwirt

Piepen-Paula
resolute Banditenwirtin

Lia
deren selbstbewusste Tochter

van Reizker
geheimnisvoller Reisender

Pfiff
dessen lustiger Handlanger

Wilma
fidele Nachbarin

Slitzer-Fiete
grober Verbrecher

Drinkgeld-Resi
schrille „Gesellschafterin“

Bühnenbild

Das Stück spielt vor einer düsteren Waldschänke. Dunkle Bäume stehen dicht an dem kleinen Wirtshaus, an dem ein Schild „De hangende Hansi“ baumelt. Es hängt ein kleiner Galgenstrick daneben mit einer abstrakten, selbstgenähten Stoffpuppe daran. Alles wirkt bedrohlich, eher aus- als einladend. Vor der alten Schänke stehen ein / zwei Holztische mit Bank und Stühlen. Neben der Schänke gibt es noch einen verwitterten Schuppen mit einem Schild „Eintritt allerstrengstens verboten“ oder „Geihst rin, bist hen!“ o.ä.

Es hängen am Haus alte Schuhe, zehn Stück oder mehr. Alle sind linke Schuhe in verschiedenen Größen, Damen- und Herrenschuhe, ramponierte, neuere, ältere. Des Weiteren sind Utensilien zu sehen, wie z.B. Axt, Säge, Sense, evtl. Tierschädel, Wurzeln und Mistelzweige usw. … alles Dinge, die die unheimliche und abweisende Atmosphäre unterstützen. Am Haus gibt es einen Blumenkasten, bei dem die Blumen schnell nach unten weggezogen werden können bzw. schnell umfallen. (siehe Akt 2 Szene 1)

Es gibt einen Wegweiser mit zwei Schildern. Nach rechts steht „Rottenbääk“, nach links „Asselbarg“.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:4w 4m Zeit:Unbestimmt - als man noch glaubte, im Wald hausen Räuber Spielzeit:ca. 100 Min. Erschienen bei:Wilhelm-Köhler-Verlag, Rauschbergstr. 3a, 81825 München Link zum Verlag:www.wilhelm-koehler-verlag.de E-Mail:office@wilhelm-koehler-verlag.de