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Pension „De wilde Hingst“

Originaltitel: Pension „Zum wilden Hengst“

Schwank von Carsten Schreier. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Wie in jedem Jahr heißt es für das Ehepaar Gerlinde und Erich Müller, auf geht’s in den wohlverdienten Urlaub. Opa Hubert soll das Haus samt Enkel Matze Müller hüten. Da der Opa von seiner Schwiegertochter immer in Sachen Geld sehr knapp gehalten wird, kommt ihm die geniale Idee, doch für die Urlaubszeit das beschauliche Haus als Pension zu vermieten.

Unterstützt wird er hierbei von seiner heimlichen Liebe, der Nachbarin Anneliese, bei der zur Zeit ihre Enkeltochter Susanne auf Besuch ist. Hubert und Anneliese wollen sich mit dem verdienten Geld ihren letzten großen Wunsch von einem Haus in der Toskana erfüllen, um so dem ständigen Zoff „Leb' wohl“ zu sagen.

Sind alle aus dem Haus und auf dem Weg zum Flughafen, trudeln bereits die ersten Gäste ein. Ein reicher Scheich aus Dubai möchte ein paar nette Tage auf dem Land verbringen, und er hat zudem in Erfahrung gebracht, dass unter Müllers Haus eine Menge Öl fließt. Da wittern Hubert, Anneliese und Matze natürlich das große Geld. Doch auf einmal stehen Gerlinde und Erich im Wohnzimmer, weil ihr Flug storniert wurde.

Da Opa Hubert und seine Mannschaft ja nicht auf den Kopf gefallen sind, werden noch schnell weitere Pläne geschmiedet, damit das in Aussicht gestellt Geld nicht in die falschen Hände gerät. Aber nicht nur der Scheich, sondern auch noch das stinkreiche Ehepaar namens von der Aue mit  adligem Schoßhündchen Luzia vom Schwalbennest hat seinen Besuch in der bescheidenen Pension angekündigt. Jetzt heißt es für Anneliese, Hubert, Matze und Susanne: Nur die Ruhe bewahren, weil der Kunde bekanntlich König ist.

Doch was ist, wenn die Polizei vom nicht angemeldeten Gewerbe Wind bekommt? Und der Scheich gar keiner ist? Aber wie man Opa Hubert aus Erfahrung kennt, hat er bekanntlich immer alles unter Kontrolle. Fast immer.

Personen

Hubert Müller
Erich Müllers Vater, hat immer einen Plan

Erich Müller
Huberts Sohn, steht „unter den Pantoffeln“ seiner Frau

Gerlinde Müller
Huberts Ehefrau, ist „Mann im Haus“, hektisch, kommandiert

Matze Müller
Huberts Enkel, sehr gemütliche Person

Anneliese Kasper
Nachbarin, Huberts heimliche Geliebte

Susanne Kasper
Annelieses Enkelin, verliebt in Matze

Franz Schmidt
alias Abdul, Dorfpolizist, mimt einen Scheich als verdeckter Ermittler

Margaret van de Au
piekfein, überkandidelt, immer mit Schoßhündchen Luzia vom Schwalbennest

Eduard van de Au
Margaretes Ehemann

Bühnenbild

Nett eingerichtetes Wohnzimmer der Familie Müller. In einer Ecke eine Couch. Hinten ein Fenster mit Blick nach draußen. Ein Tischchen mit Radio und Telefon. Mittig ein Esstisch mit entsprechenden Stühlen.

Hinten ist der Auftritt von außen. Rechts Tür zum Schlafzimmer und Bad, links in die Küche und in den Keller.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:4w 5m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 115 Min. Erschienen bei:Reinehr-Verlag, In den Gänsäckern 9, 64367 Mühltal Online bestellen:www.reinehr-verlag.de E-Mail:info@reinehr-verlag.de