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Up een goot Naberschop

Originaltitel:  Hallo Nachbarn

Komödie von Karl Wittlinger. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Die Sommers ziehen in die mittlere der drei Wohneinheiten eines Reihenhauses im Bungalowstil. Herr Sommer ist ein gestresster Versicherungsvertreter. Er hofft, mit seiner Familie hier endlich die Ruhe zu finden, die er bisher – in einem großen Mietshaus  - nicht hatte.

Aber rechts von ihm die Familie  Knopp und links Dr. Hackberg sind so kommunikativ und hilfsbereit, dass schon der erste Abend für alle – außer den beiden jungen Leuten – im totalen Chaos endet.

Die optimale Wirkung wäre:  Das Publikum fragt sich am Ende, warum es eigentlich gelacht hat; denn das meiste, was passiert ist, war im Grunde entsetzlich.

Personen

Rolf Sommer
40 – ein geplagter Versicherungsvertreter

Agi, seine Frau
40 – auch sie schon recht nervös

Ina, die Tochter
16 – Schülerin

Siegfried Knopp
50 – arbeitet in einer Baufirma

Eva, die Tochter
40 - kommt gegen ihn nicht an

Christoph
der Sohn, 16 – Schüler

Dr. Rainer Hackberg
50 – eher labil

Die Oma
70 – kann die Katastrophe nicht verhindern

Bühnenbild

Dieses muss nach dem angegebenen Schema ( siehe „Dekoration“ ) gebaut sein – oder seitenverkehrt, wenn das Stück vom Arrangement her – Auftritte, Übergänge usw. – so ablaufen soll, wie es das Manuskript – Dialoge und Regiebemerkungen – vorsieht.

Dekoration

Wir blicken über den Garten ( Vorderbühne) hinweg in zwei der drei Wohneinheiten eines Reihenhauses – also offene Hinterfront – hinein. Nur die linke – des Dr. Hackberg – ist nicht einzusehen; aber davor das Gartenhäuschen, Kiste genannt: mit Matratze, Wolldecke, Lampe, Kassettenrecorder, Poster an den Innenwänden – typisches „Refugium“ eines Gymnasiasten.

Der größte Raum - Bühnenmitte - ist das Zimmer der Familie Sommer. Neu gestrichen, noch nicht wieder möbliert. Nur jeweils eine Eckbank, Sofa, Tisch, Stuhl, zwei volle Umzugkartons. Nach hinten die offene Tür zum Flur, von der Decke hängt eine Glühbirne.

Rechts davon die Küche  der Familie Knopp, ist nicht so tief und auch nur im Anschnitt zu sehen: Esstisch mit Stühlen.

Die Trennwände zwischen den Wohneinheiten, ebenso wie die Türen zum Garten, sind nur durch Stützen bzw. dünne Rahmen angedeutet. Auf dem Gartenstreifen stehen Korbstühle –ungeordnet – und eine kleine Sitzbank.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:4w 4m Zeit:Gegenwart Erschienen bei:Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Verlag für Bühne Film und Funk, Hardenbergstraße 6, 10623 Berlin Link zum Verlag:www.felix-bloch-erben.de E-Mail:info@felix-bloch-erben.de