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Nix as Arger mit de Familie

Originaltitel: Für die Familie kann man nichts

Eine rabenschwarze Komödie von Hans Schimmel. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Friedhelm Beierle ist das weiße Schaf der Familie und hat endlich seine Traumfrau gefunden. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass sie seine Familie bisher noch nicht kennengelernt hat, die man im Großen und Ganzen nur mit dem Wort „ungewöhnlich“ beschreiben kann.

Da wären zum einen seine Brüder Willi und Hubbi, die ständig für Chaos sorgen. Willi ist ein begnadeter Computerhacker, der zwischendurch auch mal für Wirbel sorgt, weil er vom Computer der Bundesregierung aus Rücktrittserklärungen verschickt. Hubbi dagegen ein nicht sehr begnadeter Erfinder mit einem Sprachfehler, der sich oftmals fatal auswirkt.

Auch seine Schwester Hermine trägt nicht gerade dazu bei, das Bild der heilen Familie aufrecht zu erhalten. Seit ihrem Indienurlaub „stinkt“ sie dem Rest ihrer Familie ganz gewaltig. Sie scheut seither das Waschwasser, sowohl für ihre Kleidung als auch für sich selbst, wie der Teufel das Weihwasser. Außerdem tut sie nichts, ohne vorher die Karten, die Sterne, den Kaffeesatz oder sonst etwas zu befragen.

Komplettiert wird die Familie noch durch Gertrud Beierle, deren größte Leidenschaft das Essen ist.

Das Ganze eskaliert, als Willi einen Job als Leichenwagenfahrer annimmt und sein Fahrzeug durch eine Panne lahmgelegt wird. Da sich die Werkstatt weigert, das Fahrzeug mit „Inhalt“ zu reparieren, wird die Leiche kurzentschlossen in der gemeinsamen Wohnung zwischengelagert. Da dies sein Bruder Friedhelm auf keinen Fall erfahren darf, wird die Leiche einfach zum „Leben“ erweckt.

Personen und Einsätze

Friedhelm Beierle (131)
Er ist das weiße Schaf der Familie und hat endlich seine Traumfrau gefunden. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass sie seine Familie bisher noch nicht kennengelernt hat, die man im Großen und Ganzen nur mit dem Wort ungewöhnlich beschreiben kann.

Hermine Beierle (164)
Schwester von Friedhelm, Willi und Hubbi. Seit ihrem Indienurlaub stinkt sie dem Rest ihrer Familie ganz gewaltig. Sie scheut seither das Waschwasser, sowohl für ihre Kleidung als auch für sich selbst, wie der Teufel das Weihwasser. Außerdem tut sie nichts, ohne vorher die Karten, die Sterne, den Kaffeesatz oder sonst etwas zu befragen.

Willi Beierle (91)
Bevorzugtes Opfer von Gertrud Wollensiek, die ihn unbedingt für sich erobern will. Außerdem ist Willi ein genialer Computerhacker, ganz zum Leidwesen Friedhelms, da er nie weiß, welche Behörde von der Polizei, bis hin zum Bundesnachrichtendienst, wieder vor der Tür steht, um seinen Bruder zu verhaften.

Gertrud Beierle (77)
Schwester von Friedhelm, Hubbi Willi und Hermine. Ihre große Liebe ist der Kühlschrank und ihre Leidenschaft das Essen.

Hubert Beierle genannt Hubbi (130)
Der dritte Bruder der beiden. Geistig etwas langsam, was ihn allerdings nicht daran hindert, aus seiner Sicht bahnbrechende Erfindungen zu machen, mit denen er ständig seine Umgebung, insbesondere aber den Rest der Familie, nervt. Durch sein starkes Stottern dauert es immer ewig, bis er sich verständlich gemacht hat.

Anna (47)
Nachhilfeschülerin von Willi und gerade dabei, sich nicht nur Computerkenntnisse, sondern auch Willis Eigenschaften anzueignen.

Doris Stüber (43)
Verlobte von Friedhelm. Sie legt sehr großen Wert auf geordnete Familienverhältnisse.

Gundula Strauß (88)
Beste Freundin von Hermine, die allerdings ähnlich wie Hubbi durch ihr Stottern stark gehandicapt ist. Lehrkraft im Staatsdienst.

Traudel Siebert (50)
Nachbarin der Familie Beierle. Standesbeamtin und eigentlich eine sehr seriöse Person. Das ändert sich allerdings beim kleinsten Tropfen Alkohol. Dann wird sie zur „Klymthomanin“. Das heißt, dass sie hinter jedem Mann her ist und auch noch klaut wie eine Elster. Außerdem hat sie ein Händchen für Steuererklärungen, was ihre Umgebung, insbesondere Friedhelm. sehr zu schätzen weiß.

Gerd Hollerbichel (94)
Bester Freund von Friedhelm. Seine Freundschaft zu Friedhelm wird durch dessen Familie oft auf eine harte Probe stellt. Insbesondere mit Willi hat er seine Probleme, da er Mitarbeiter des Verfassungsschutzes ist.

Frieda (61)
Putzfrau bei der Familie Beierle mit manchmal sehr seltsamen Eigenschaften.

Albert die Leiche * (2)
Tot, aber immer präsent.    * kann auch weiblich besetzt werden

Bühnenbild

Ein gemeinschaftliches Wohnzimmer mit drei Türen. Es ist eher bieder eingerichtet und sehr ordentlich.

Zentral steht eine Couch für drei Personen. Ein Esstisch mit vier Stühlen und eine Kommode komplettieren die Einrichtung.

Zu der weiteren Ausstattung gehören eine Stehlampe mit Lampenschirm, ein Telefon und ein schon etwas älterer Fernsehapparat.

Die weiteren Utensilien ergeben sich aus dem Spielverlauf.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:7w 5m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 120 Minuten Erschienen bei:Plausus Theaterverlag, Kasernenstr. 56, 53111 Bonn Link zum Verlag:www.plausus.de E-Mail:info@plausus.de